Digitale Zwillinge für sicherere, individuellere Medizin

Der Forschungsverbund „Initiative for Digital Implant Research“ wurde mit dem Norddeutschen Wissenschaftspreis 2026 ausgezeichnet. (Foto: Holger Martens).

Im Verbund arbeiten das Helmholtz-Zentrum Hereon, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Technische Universität Hamburg und die Universität Rostock zusammen. Ziel ist die Entwicklung digitaler Zwillinge von Implantaten und ihrer biologischen Umgebung, um das Zusammenspiel von Material, Implantat und Körper computerbasiert realitätsnah zu simulieren.

Die Auszeichnung würdigt nicht nur die wissenschaftlichen Ergebnisse des Verbundes, sondern auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Medizinische Fragestellungen werden gemeinsam mit Grundlagenforschung, technischer Entwicklung und neuen Methoden verknüpft, um Implantate der Zukunft weiterzuentwickeln.

Der Norddeutsche Wissenschaftspreis 2026 wurde gemeinsam von den fünf Ländern Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen für norddeutsche Kooperationen im Bereich „Lebenswissenschaften“ vergeben. Drei Forschungskooperationen wurden aus 35 Bewerbungen ausgewählt und teilen sich das Preisgeld von 250.000 Euro. Die Beiträge zeichnen sich durch wissenschaftliche Exzellenz aus und stärken durch ihre Forschungsarbeiten norddeutsche wissenschaftliche Netzwerke. Der Norddeutsche Wissenschaftspreis wird seit 14 Jahren vergeben.

Kontakt: 
Prof. Dr. Berit Zeller-Plumhoff
Universität Rostock
Lehrstuhl für Data-driven Analysis and Design of Materials
Tel.: +49 381 498-9620
berit.zeller-plumhoff@uni-rostock.de


Zurück zu allen Meldungen